Träger

Ikone

Der Träger des Ambulanten Palliativ- und HospizDienstes Hannover sind die Diakoniestationen Hannover, die ihre Wurzeln in den Gemeindeschwestern haben und eine übergemeindliche Einrichtung des Ev.-luth. Stadtkirchenverbandes Hannover  sind.  Der ganzheitliche Dienst am Menschen und die praktische Ausübung christlicher Nächstenliebe sind Ziel und Inhalt unserer Arbeit. Dabei werden Menschen unabhängig von Konfession, Herkunft oder Geschlecht begleitet.

Kranke zu besuchen und Sterbende zu begleiten, Angehörigen in schwerer Zeit nahe zu sein, sind einige der ursprünglichen Aufgaben der christlichen Gemeinde, so wie Jesus sagte: „Ich bin krank gewesen und ihr habt mich besucht“ (Math. 25, 36).

Der Ev. - luth. Stadtkirchenverband Hannover hat es sich deshalb zur Aufgabe gemacht, hospizliche Arbeit zu unterstützen und sich als Träger des Ambulanten Palliativ- und HospizDienstes in der Hospiz- und Palliativarbeit zu engagieren. Dies wird jetzt von dem neuen Träger, den Diakoniestationen Hannover, fortgesetzt.

Gerade in der letzten Lebensphase können sich vermehrt Lebens- und Glaubensfragen stellen. Oft werden Zweifel, Ängste und Hoffnungen intensiver erlebt und das Bedürfnis, sich spirituellem Erleben und Sinnfragen zu öffnen, wird größer.
Auf Wunsch begleiten wir Betroffene, wenn sie eine Bilanz ihres Lebens ziehen wollen und wenn sie durch Fragen nach der Sinnhaftigkeit ihres Lebens oder nach offen gebliebener Schuld bewegt und berührt sind. Wir unterstützen dabei, eigene Wege zu suchen und zu verfolgen. Rituale, seien sie traditionell oder selbst entwickelt, sind dabei oft eine große Hilfe.
Viele Menschen fühlen gerade am Ende ihres Lebens eine starke Sehnsucht nach Geborgenheit und Tiefe, nach einem Aufgehobensein. Die Frage nach dem, was danach kommt, bewegt dabei Kranke und Begleitende gleichermaßen.
In diesen Situationen sind wir als Mitarbeiterinnen in unserem eigenen Glauben und mit unseren eigenen Vorstellungen gefragt und stellen sie im Gespräch zur Verfügung.

Wir begleiten auch Menschen, die keinen Kontakt zu ihrer Gemeinde mehr haben oder denen Glauben und Kirche in ihrem Leben ganz fremd geblieben sind; wir respektieren diese Einstellung.