Veranstaltungen (Rückblicke)

2017

25 Jahre Ambulanter Palliativ- und HospizDienst

Vom 21. – 23. Mai 2017 feierte der Ambulante Palliativ- und HospizDienst der Diakoniestationen (APHD) sein 25 jähriges Jubiläum.

Den Auftakt machte ein Festgottesdienst mit dem Thema 'Ihr seid lebendige Briefe'Briefkasten          in der Marktkirche, vorbereitet und gestaltet von Mitarbeitenden des APHD sowie der Marktkirchenpastorin Frau Kreisel-Liebermann und Diakoniepastor  Rainer Müller-Brandes, der die Predigt hielt. Für den musikalischen Rahmen sorgte der Mädchenchor Hannover.

Im Anschluss an den gutbesuchten Gottesdienst trafen sich aktive und ehemalige Mitarbeitende, Mitglieder des Fördervereins sowie Vertreter*innen der Geschäftsführung, Mitarbeitende befreundeter Einrichtungen und Interessierte bei einem festlichen Empfang mit leckeren Häppchen.

Am Montag wurden die Feierlichkeiten dann mit einem Vortrag zum Thema  „Der Tod - Darstellung in Musik, Bild und Dichtung“ fortgesetzt. Beginnend bei den alten  Griechen bis hinein in die Gegenwart beleuchteten die Referenten vor einem interessierten Publikum die Darstellung des Todes in der Kunst.

Am Dienstag wurde es dann bei einem Benefizkonzert der „Klosterbrüder“ eher leidenschaftlich als ernst. Mit ihrem Programm aus Schlagern  aller Epochen und  vollem Einsatz von Körper und Stimme brachten die Männer um Chorleiter Klaus Wössner die Besucher*innen in der Gartenkirche zum swingen.

Unser herzlicher Dank geht an dieser Stelle an alle, die uns bei den Vorbereitungen unterstützt und mit uns gefeiert haben – es war sehr schön!

Ulrike & Ute 

2016

 „Lange Nacht der Kirchen in der St. Martinskirche“

Auch in diesem Jahr war die „Lange Nacht der Kirchen“ ein Publikumsmagnet. In Linden wieder mit dabei: das ökumenische Projekt „Hospizarbeit in Linden und Limmer“, das in diesem Jahr unter dem Titel „Liebe und Leben – diesseits und jenseits“ das Programm in der St. Martinskirche Linden gestaltete.

Für einen schwungvollen Start in den Abend sorgte der Posaunenchor der St. Martinsgemeinde. Danach gab es Kurzfilme rund um das Ende und den Sinn des Lebens zu sehen, die manchmal gleichermaßen zum Lachen und Weinen einluden.

LNdK

 

 

LNdK

Der Höhepunkt des Abends war dann die Darbietung des  irischen storytellers Michael O´Farrell. Begleitet von der Harfenistin Birthe Meyer, die stilecht eine keltische Harfe dabei hatte, brachte Mr O´Farrell bekannte und neue Märchen zu Gehör.

Umrahmt wurde der Abend von verschiedenen Informationsangeboten. Der Ambulante Palliativ- und Hospizdienst und die Wiedereintrittsstelle waren jeweils mit einem Infostand vertreten und Ehrenamtliche des Hospizdienstes sorgten auch für das leibliche Wohl der Gäste. Herzlichen Dank an dieser Stelle nochmal an alle Mitwirkenden, insbesondere an Herrn Bothe vom Weinladen auf der Limmerstraße und an die Firma AVE Verhengsten, die uns die Filmtechnik kostenlos zur Verfügung stellte.

 

 

 

 

2015

 

Ausstellung 'Ich begleite dich'

Vom 20. Febraur bis 6. März fand die Ausstellung "Ich begleite dich" des Deutschen Hospiz- und PalliativVerbandes e.V. im Kolumbarium in der Nazareth-Kirche, Sallstr. 57 statt. Thematisiert wurden Situationen in der Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen sowie Erfahrungen und Aufgaben der ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Hospiz- und Palliativarbeit. Einfühlsame, persönliche Texte wurden ergänzt durch ausgesuchte Bildmotive.

Als Nachklang zur Ausstellung luden wir am Samstag, den 07. März, in den Gemeindesaal der Nazareth KG, Sallstr. 57, zu einem Benefizkonzert mit der Pianistin Johanna Doll ein.

 

2014

 

 2. Hospizwoche                    

Vom 9. Bis zum  17. Oktober 2014 fand die 2. Regionale Hospizwoche statt, an der sich zwölf ambulante Hospizdienste in Stadt und Region Hannover beteiligten.

Der APHD war mit gleich drei Veranstaltungen vertreten. 

'So schön wie hier, kann´s im Himmel gar nicht sein'

Lesung aus dem Krebs-Tagebuch des Regisseurs Christoph Schlingensief mit anschließender Möglichkeit zum Gespräch

 

'Schöpferische Begleitung im Übergang Leben und Tod'  

Bildvortrag mit Beispielen aus der Praxis                 

Regine Schulze, Kunsttherapeutin und Künstlerin, begleitet  Menschen jeden Alters in ihrem schöpferischen Ausdruck, u.a. ist sie als Kunsttherapeutin auf einer Palliativstation tätig. In ihrem Vortrag gab sie einen Einblick in ihr  vielfältiges Tätigkeitsfeld.

 

Vortrag: 'Leben mit dem Tod'- Einsichten aus Zen und Kontemplation

Dr. Alexander Poraj, Zen-Meister und spiritueller Leiter im Benediktushof Holzkirchen (und dort Vertreter von Pater Willigis Jäger) sprach in der Nazarethkirche darüber, welche Rolle die klassischen spirituellen Wege wie Zen und Kontemplation bei der Vorbereitung und die Auseinandersetzung mit dem Tod spielen können.

__________________________________________________________

 

Die Lindener Hospizgruppe beteiligte sich an der Langen Nacht der Kirchen:


„Hospiz meets music“

in der St. Benno-Kirche in Linden-Nord 

Viel Vorbereitung war nötig  - aber als die Lange Nacht der Kirchen vorbei war, waren sich alle Beteiligten einig, dass es sich gelohnt hat!

Die Hospizgruppe Linden / Limmer (eine  Initiative der katholischen und evangelischen Kirchengemeinden in Linden und Limmer und des Ambulanten Palliativ- und HospizDienstes Hannover) hat den Spagat zwischen Musik und Tod bewältigt. Und viele Besucher haben die Gelegenheit genutzt, anregende und anrührende Musik zu genießen und sich gleichzeitig über die Möglichkeiten der ambulanten Hospizarbeit in den Stadtteilen und Gemeinden zu informieren.

Den Auftakt machte „Voice ´n´ Gospel“, ein A-cappella-Chor aus Linden-Nord, bestehend aus etwa 30 Sängerinnen und Sängern zwischen 18 und 65. Unter der Leitung des jungen Chorleiters Tilo Gutjahr erklangen hauptsächlich Gospels und Spirituals, mit gelegentlichen Abstechern in die Renaissance-, Jazz- oder Popmusik.

Anschließend lief der Film „Wie im Himmel“, die Geschichte des  schwedischen Star-Dirigenten Daniel Daréus, der nach einem Herzinfarkt in das Dorf seiner Kindheit zurückkehrt. Dabei spielt die Musik, von der Daniel nicht lassen kann, eine wesentliche Rolle.

Den Abschluss des Abends bildete ein Bilderbuchkino für Erwachsene. „Die besten Beerdigungen der Welt“ wurden gelesen und durch den Cellisten Reynard Rott virtuos musikalisch begleitet.

Ein herzlicher Dank an dieser Stelle an alle, die vorbereitet, begleitet und unterstützt haben – und besonders herzlich in Richtung des Lindener Weinladens, der uns mit einer großzügigen Wein-Spende unterstützt hat.

 

Himmlisch-Heiteres für Groß und Klein in der Südstadt

In Zusammenarbeit mit der Nazarethgemeinde haben wir ein himmlisches Programm zum Gucken, Hören und Lachen ebenfalls für die Lange Nacht der Kirchen am 19.09.2014 in der Südstadt auf die Beine gestellt.

Zum Zuhören: Den Beginn hat die Prädikantin und Musiklehrerin Ursula Schnaus mit ihren Kindermusikgruppen gemacht. Begeisterte Kinder und glückliche Eltern waren auf beiden Seiten zu erleben.

Zum Zugucken: Mit dem Bilderbuchkino „Gehört das so?“ von Peter Schössow ging es dann weiter. Die Geschichte von einem kleinen Mädchens, dessen Kanarienvogel stirbt. Eine Geschichte vom Traurigsein, von Freundschaft und vom Trösten.

Zum Gucken, Hören, Lachen: Dann ging es weiter mit den Sternstunden des Abends. Dreimal durften wir die Auftritte des Clownduetts erleben, um 19.00, 20.00 und 21.00 Uhr. Musik, Walk-Acts, Seifenblasen begleiteten uns jeweils eine halbe Stunde.

Und auch wenn es nur wenige waren, die den Weg in die Nazarethkirche fanden, gab es besondere Momente. Ein Luftballon, in die Menge geworfen, schaffte auf einmal die Verbindung zwischen Jung und Alt, da war Begegnung und Bewegung und da war wirklich der Himmel ganz nah.

Zwischendurch konnten wir uns mit Wein, Brezeln und Käsespießen stärken. Das alles war nur Dank der zahlreichen helfenden Hände der Ehrenamtlichen möglich, die sowohl unseren Stand betreut als auch die kulinarische Verköstigung übernommen haben.

Zum Mitnehmen: gab es zum Abschluss eine kurze Andacht und Segen. Auf dem Weg nach Hause leuchte der ein oder anderen ein Knicklicht, sozusagen als geliehener Himmel.

Und um mit Peter Schössows Worten zu enden „Schön war‘s.“

 

2013

 

Trostkonzert mit Njeri Weth

in der Bethlehemkirche in Hannover-Linden, Samstag, 09. November 2013

Der November ist der Monat, in dem die Menschen ihre Vergänglichkeit besonders spüren. Die Bäume verlieren die letzten Blätter und der Winter bricht ein. Allerheiligen, Volkstrauertag und Totensonntag beenden das Kirchenjahr und führen uns den Verlust geliebter Menschen vor Augen. Der November ist ein trauriger Monat, aber er muss nicht „trostlos“ sein. Einen Beitrag dazu leistete das Trostkonzert mit Njeri Weth, das am Samstag, dem 09.11.2013 in der Bethelehemkirche in Linden stattfand. Vor ca. 140 Zuhörerinnen und Zuhöreren erklangen Lieder voller Kraft und Licht für die dunklen Stunden des Lebens - das Konzert war ein Geschenk an alle, denen die Trauer die Luft nimmt und die Sorge die Tage trübt. Ein Konzert für Menschen, die dem Trost der Ewigkeit und dem Segen alter Psalmen neu auf die Spur kommen wollen.

Die studierte Opernsängerin Njeri Weth bringt mit dieser neuen Konzertform verstärkt die seelsorgerlichen Möglichkeiten zeitgenössischer geistlicher Musik und lyrischer Texte zur Geltung. Die Lieder der Sängerin fragen dabei nicht unbedingt nach der persönlichen Glaubensgewissheit ihrer Zuhörer, sondern helfen, die schweren Seiten des Lebens in neuem Licht zu sehen. Njeri Weth bedient sich dabei vor allem eigener Kompositionen und des zeitgenössischen Gospels, einer Musikrichtung, die besonders im Herzen, der Seele und der Leidenschaft des Menschen ihren Usprung hat.

Das Trostkonzert gestaltete sie gemeinsam mit ihrer einfühlsamen Band. An die Seite der Musik traten gottesdienstliche Elemente und Lesungen.

Diese Veranstaltung war Teil des Projekts „Kirche in der Sterbebegleitung“ in der Region Linden-Limmer.

 

Festgottesdienst zum 20jährigen Jubiläum des APHD am

Sonntag, dem 10. Februar 2013, 10.00 Uhr  in der Marktkirche

Der Gottesdienst wurde von und mit ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen unseres Dienstes gestaltet; die Predigt hielt der Landesbischof Ralf Meister, die musikalische Gestaltung übernahm der Knabenchor Hannover.

Im Anschluss an den Gottesdienst würdigten Personen des öffentlichen Lebens, u.a. Herr Stadtsuperintendent Martin Heinemann und Frau Ministerin Özkan die Arbeit des APHD in ihren Grußworten. Ein festlicher Empfang neben und zwischen den beeindruckenden Figuren der Barlach-Ausstellung rundete das gelungene Jubiläum ab.

 

2011

1. regionale Hospizwoche vom 05. - 14. Oktober 2011

organisiert von den ambulanten Hospizdiensten der Stadt und Region Hannover.
Der ambulante Palliativ- und HospizDienst Hannover war mit folgenden Veranstaltungen beteiligt:

LESUNG

von Gedichten und Texten zum Leben und Sterben mit musikalischer Begleitung

Sonntag, 09. Oktober 2011  um 17.00 Uhr

Ort: Melanchtongemeinde Hannover, Rimpaustraße 1A, Hannover-Bult

Die große Fracht des Sommers ist verladen,
das Sonnenschiff im Hafen liegt bereit ...
   (Ingeborg Bachmann)


VORTRAG

"Entscheidungen zu Ernährung und Flüssigkeitsgabe am Lebensende"

von und mit Dr. Gerald Neitzke, MHH

Dienstag, 11. Oktober 2011 - 20.00 - 21.30 Uhr

 

 

"Wo bleibt die Würde? Zwischen Palliativmedizin und Sterbehilfe"

27.Juni.2011 im Friederikenstift Hannover
Wir Menschen sehnen uns danach, in Würde zu leben und am Ende auch in Würde zu sterben. Die palliativen und hospizlichen Netzwerke – ambulant wie stationär – achten auf die Wünsche der Kranken und helfen zu lindern. Die Regelung der Verbindlichkeit der Patientenvorsorge ist ein großer Schritt, über die medizinische und pflegerische Behandlung am Lebensende selbst zu bestimmen.  -    Doch nach wie vor wünschen sich viele Menschen die Möglichkeit der legalen aktiven Sterbehilfe. Welche Sorgen stecken hinter diesem Wunsch? Was gibt es für Alternativen? Wie beeinflusst uns unsere Haltung zur Endlichkeit? Gibt es (noch) eine christliche und gesellschaftlich-ethische Kultur im Umgang mit dem Tod und dem eigenen Sterben?

Fachleute aus Medizin, Theologie, Rechtwissenschaften und Ethik kamen im Rahmen einer Podiumsdiskussion miteinander und mit dem Publikum im Saal ins Gespräch.

beteiligt waren:

Dr. theol. Michael Coors
Zentrum für Gesundheitsethik der Landeskirche Hannover
Dr. med. Rainer Prönneke
Krankenhaus Marienstift, Braunschweig
Nora Borris
Seelsorgerin im Friederikenstift Hannover
Dr.jur. Duttke
Hannover
Moderation: Antje Schmidt, NDR Fernsehen
 
 

2010/11

Ausstellung „Nochmal leben vor dem Tod“

im Historischen Museum in Hannover.

Die Ausstellung fand vom 02.11.2010 bis zum 09.01.2011 statt und wurde in Zusammenarbeit mit dem Runden Tisch Hospiz- und Palliativarbeit in der Region Hannover organisiert. Ehrenamtlich Mitarbeitende der Hospizdienste aus Stadt und Region haben zahlreiche Einzelbesucher und Gruppen durch die Ausstellung begleitet und trugen so zum großen Erfolg bei:

Kaum etwas bewegt uns so sehr wie die Begegnung mit dem Tod. Doch kaum etwas geschieht heute so verborgen wie das Sterben. Herausgelöst aus Familienleben und Alltag gehört es zu den letzten Tabus in unserer Gesellschaft. Gelegenheiten, etwas über das Sterben zu erfahren, sind selten geworden. Vielleicht macht es uns deshalb mehr Angst als unseren Vorfahren.
Der Fotograf Walter Schels und die Journalistin Beate Lakotta baten unheilbar Kranke, sie in ihren letzten Tagen und Wochen begleiten zu dürfen. Die Ausstellung berichtet von den Erfahrungen, Ängsten und Hoffnungen der Sterbenden und lässt sie noch einmal zu Wort kommen. Alle waren einverstanden, sich kurz vor und unmittelbar nach dem Tod porträtieren zu lassen. Die meisten der sechsundzwanzig Porträtierten verbrachten ihre letzte Zeit in einem Hospiz. Wer hier einzieht, weiß, dass ihm nur eine kurze Spanne bleibt um Bilanz zu ziehen, Frieden mit sich und anderen zu schließen, sich mit dem Tod zu befassen und mit der Frage nach dem Danach. Und dennoch ist hier kaum einer ohne Hoffnung: auf ein paar Tage mehr, auf ein friedliches Sterben oder darauf, dass der Tod nicht das Ende von Allem sein möge. Über ein Jahr arbeiteten Walter Schels und Beate Lakotta für dieses Projekt in Hospizen in Berlin und Hamburg.

 

2010

Benefizkonzert am 05.02.2010 mit der Gruppe Spätlese

Die Gruppe Spätlese besteht aus dem Quartett Arno Dinse, Fred Meier-Klocker, Erich Rickmann und Dieter Schaefer. Jeder für sich genommen musiziert schon lange in verschiedenen Gruppen, in dieser Formation spielen sie seit 2005.

Sie spielen engagierte, politisch fundamentierte Musik, die zwischen Folk und eigenen Arrangements pendelt, untermalt von einem Mix aus Gitarre, Mandoline, Bass, Saxophon, Klarinette und Percussion.

Die Welt des Weines ist eine Metapher für musikalische Kommunikation und Harmonie. Für Zeit und Zeitlosigkeit, für Geduld, Beständigkeit, für Poesie und Natur. Sie suchen nach Liedern, suchen nach Musik, die wie ein klassischer Barolo von faszinierender Vielfalt geprägt ist. Etwas hart wirkend am Anfang, unnahbar vielleicht, aber einen nicht mehr loslassend, wenn daran genippt. Mal traditionell, mal eigenwillig, mal rund, mal kantig. Mal temperiert, mal gegen den

Takt, mal rassig und mal samtig, aber stets verbunden mit einem Gefühl des Wohlbehagens.

 

2009

LESUNG

von Gedichten und Texten zum Leben und Sterben

Freitag,  13. November 2009, um 19.30 Uhr

im Gemeindesaal der
Ev. Melanchthon-Gemeinde, Rimpaustr. 4

Die große Fracht des Sommers ist verladen,
das Sonnenschiff im Hafen liegt bereit ...
                          (Ingeborg Bachmann)

Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen ...
                          (Rainer Maria Rilke)

Sprecherinnen: Ute Kiersch, Anne Stein

Musik:        Dr. Holger Crone  (Flöten, Gitarre)

                    Johanna Kulenkampff  (Cello)

                    Hermann Kiersch          (Gesang)

 

2008

Festwoche zum 15-jährigen Bestehen 

Das Programm der Festwoche als Pdf Datei

Im Februar 2008 beging der Ambulante Palliativ- und HospizDienst sein 15-jähriges Bestehen mit einer Festwoche.

Die feierliche Eröffnung fand im Rahmen eines Festgottesdienstes unter der Leitung von Frau Dr. Margot Käßmann in der Marktkirche Hannover statt. Der Gottesdienst, musikalisch ausgestaltet vom Knabenchor Hannover, bewegte in seiner thematischen Geschlossenheit die zahlreichen Besucherinnen und Besucher. Im Anschluss fand, ebenfalls in der Marktkirche, ein feierlicher Empfang statt, bei dem u.a. Oberbürgermeister Stephan Weil und Stadtsuperintendent Wolfgang Puschmann die Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ambulanten Palliativ- und HospizDienstes in warmen Worten würdigten.

Am Dienstag, dem 12. Februar sprach der bekannte Palliativmediziner Prof. Dr. Friedemann Nauck, Leiter des Palliativzentrums in Göttingen über „ Haltung in Palliative Care“. In seinem anregenden Vortrag ging er der Frage nach, was letztlich das qualitativ Besondere und Verbindende der Palliative Care darstellt und wie wichtig es ist, Palliativmedizin als ein Konzept für das Leben am Lebensende zu etablieren.
Der gut besuchte Vortrag war gleichzeitig Einstieg in eine rege Diskussion des anwesenden Fachpublikums mit dem Referenten.

Am Mittwoch, dem 13. Februar gestalteten „Die Chorifeen“ aus Hannover mit ihrem Programm „Ach bittrer Winter, wie bist du so … schön?“ einen weiteren Höhepunkt der Festwoche. Die Besucher wurden in der restlos gefüllten Kreuzkirche mit unterhaltsam vorgetragener Musik aus einem breiten Spektrum von Barock bis Pop unterhalten.

Das Konzert bildete gleichzeitig den Rahmen für die Eröffnung einer Fotoausstellung.  Die Fotografin und Künstlerin Linda Reese hat sterbende Menschen und ihre ehrenamtlichen Begleiterinnen in berührenden Fotos festgehalten. Die Ausstellung war auch im Anschluss an die Festwoche noch in der Kreuzkirche zu sehen, 289 Besucher nutzten die Gelegenheit und ließen sich von den beeindruckenden Aufnahmen berühren. 

Der Abschluss der Festwoche fand am Donnerstag, dem 14. Februar 2008 im Kino im Künstlerhaus (KoKi) statt. Der preisgekrönte Film „Das Meer in mir“, der sich mit dem eindrücklichen Kampf eines Mannes um sein Recht auf seinen eigenen Tod beschäftigt war der Auftakt zu einer lebhaften Diskussion über das Thema aktive Sterbehilfe, zu der im Anschluss an den Film der Leiter des Zentrums für Gesundheitsethik, Dr. theol. Ralph Charbonnier einlud.

Insgesamt war die Festwoche ein großer Erfolg. Die guten Besucherzahlen waren, wieder einmal, ein Hinweis darauf, wie wichtig die Themen Sterben und Begleitung am Lebensende für unsere Gesellschaft sind.

Wir danken allen Sponsoren, BesucherInnen und SpenderInnen für Ihre Unterstützung!

 

2007

Im Mai 2007 fand eine Benefizveranstaltung zugunsten des APHD mit der Gruppe "Ancient Traces" statt. Eine wunderschöne musikalische Spurensuche. 

Näheres zu dieser berührenden und mitreißenden Veranstaltung können Sie hier lesen.

Ancient Traces

 

2006

Im Jahr 2006 beteiligte sich der Ambulante Palliativ- und HospizDienst am Begleitprogramm der interaktiven Ausstellung „Erzähl mir was vom Tod“, die im Forum des Niedersächsischen Landesmuseum Hannover gezeigt wurde.
In den Räumen des APHD wurden 10 Tafeln mit Bilderzyklen gezeigt, die von 10 Schüler/-innen der Glockseeschule Hannover zum Thema „Leben, Sterben, Tod, Leben” gestaltet wurden.

Näheres über die Ausstellung und die Künstlerin Regine Schulze, die das Projekt begleitet hat, erfahren Sie auf den nachfolgendem Link.

Ausstellung

Zur Finanzierung seiner Arbeit ist der Ambulante Palliativ- und HospizDienst auch auf Spendengelder angewiesen. Benefizveranstaltungen zur Unterstützung der Arbeit unserer Ehrenamtlichen stoßen immer wieder auf breites Interesse.
Lesen Sie dazu bitte auch unsere Einladungen zu öffentlichen Veranstaltungen.

Im Jahr 2006 fand eine Benefizveranstaltung zugunsten des APHD unter dem Titel „Beziehungsweisen – Tango und Hospiz“ statt.

Näheres zu dieser sehr bewegenden Veranstaltung können Sie hier lesen.

Tango und Hospiz

zum Seitenanfang