Was gebe ich?

Wer im Ambulanten Palliativ- und HospizDienst ehrenamtlich mitarbeitet ist bereit, etwas von sich zu verschenken. In erster Linie ist es Zeit, eigene Lebenszeit, die Ehrenamtliche Schwerkranken, Sterbenden und deren Angehörigen zur Verfügung stellen. Unsere Mitarbeiterinnen stellen sich mit ihren besonderen Fähigkeiten und dem erworbenen Wissen zur Verfügung, um achtsam und präsent die Aufgabe von Wegbegleiterinnen zu erfüllen. Sie sind bereit, sich immer wieder neu auf den offenen Prozess des Begleitens einzulassen, in dem nicht sie die Richtung und das Tempo bestimmen, sondern die Kranken und ihre Angehörigen.

Um im Ambulanten Palliativ-und HospizDienst ehrenamtlich mitzuarbeiten, bedarf es keiner besonderen beruflichen Qualifizierung, wohl aber der Bereitschaft zu Mitgefühl und Zuwendung im Umgang mit Menschen und der Fähigkeit zu verantwortlichem und mitmenschlichem Verhalten.

Was bekomme ich?
Zur Vorbereitung auf die praktische Tätigkeit im Ambulanten Palliativ- und HospizDienst nehmen die am Ehrenamt Interessierten an einem intensiven Vorbereitungskurs teil, der zehn Monate dauert und der gut mit Familie und Beruf vereinbar ist (siehe Vorbereitung). Danach wird jede ehrenamtliche Mitarbeiterin / jeder ehrenamtliche Mitarbeiter Mitglied einer Begleitgruppe, die sich in 14 - tägigem Rhythmus trifft. Mit deren Unterstützung können die Ehrenamtlichen den Herausforderungen der Begleitungen angemessen begegnen und sich selbst entlasten. Es ist uns wichtig, in den Gruppen eine gute Gemeinschaft zu pflegen, sodass sich unsere Mitarbeiterinnen aufgehoben, gestärkt und wertgeschätzt fühlen. Außerdem stehen hauptamtliche Mitarbeiterinnen jederzeit für Gespräche und Beratung zur Verfügung.
Thematische Fortbildungen (die Körper, Seele, Verstand und Geist berücksichtigen), Einkehrtage, ein Neujahrsempfang und ein Tagesausflug runden die Angebote für die Mitarbeiterinnen ab.

Über die Begleitung Kranker hinaus bieten wir den Ehrenamtlichen an, ihre Fähigkeiten und Talente einzusetzen – sei es durch die Gestaltung von Fortbildungen, bei der Mitarbeit im Förderverein, in der Öffentlichkeitsarbeit, bei der Vorbereitung und Durchführung von Gottesdiensten u.ä.. Vorschläge und Ideen aus den Reihen der Ehrenamtlichen sind willkommen und stellen eine Bereicherung für den Ambulanten Palliativ- und HospizDienst dar.

Versicherungen
Alle ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen sind haftpflicht-, unfall- sowie durch die Berufsgenossenschaft versichert.

Mitspracherecht
Für die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen gibt es zwei Gremien für Mitsprache oder Mitbestimmung:

  1. Vollversammlung: Sie findet einmal jährlich statt. Alle Mitarbeiterinnen sind eingeladen. Sie dient der Information, Diskussion und Entscheidung.
  2. Gruppensprechertreffen: Dieses Treffen findet viermal jährlich statt. Teilnehmer sind die Gruppensprecherinnen der Begleitgruppen und hauptamtliche Mitarbeiterinnen. Gemeinsam wird über Konzepte, Visionen und Zielrichtungen gesprochen. Ein guter Informationsfluss zwischen Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen ist uns wichtig.

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