Mitarbeit im hospizlichen und palliativen Netzwerk

Zum Wohle der Patient/innen arbeiten wir mit anderen Anbietern hospizlicher und palliativer Versorgung zusammen.
Um uns auch an politischen und gesellschaftlichen Prozessen und Veränderungen zu beteiligen, arbeiten wir aktiv in verschiedenen Gremien mit:

Wir sind aktiv Mitglied im Palliativstützpunkt Stadt & Region Hannover
Der Palliativstützpunkt Hannover ist ein Organisationsverbund der hospizlichen und palliativen Spezialanbieter in der Stadt und Region Hannover, die jeweils langjährige Erfahrung in der Versorgung und Begleitung von Menschen haben, bei denen eine vollständige Heilung ihrer Erkrankung nicht mehr möglich ist. Die unterschiedlichen Versorgungsstrukturen der einzelnen Einrichtungen ermöglichen eine differenzierte und abgestimmte Betreuung. Der Stützpunkt ist Teil des 2003 gegründeten "Runden Tisches Palliativ und Hospiz in der Region Hannover e.V.".

Runder Tisch Palliativ und Hospiz in der Region Hannover
Der Runde Tisch  ist ein Zusammenschluss aller stationären Hospize, der Palliativstationen, der ambulanten Palliativdienste, der Hospizdienste, der Palliativärzte, der Sozialdienste und der Überleitungspflege der Krankenhäuser, die in der Region Hannover palliative  Patient/innen betreuen und beraten. Zweimal jährlich findet ein Treffen dieses gemeinnützigen Vereins statt, um die beteiligten Einrichtungen und Dienste zu vernetzen, die Kooperation zu fördern und u.a. Fortbildungen zu organisieren.

Palliativstation im KRH Klinikum Siloah und im KRH Klinikum Agnes Karll Laatzen
Palliativstationen sind stationäre Einrichtungen der Palliativmedizin an Krankenhäusern. Ziel ist es, Menschen mit einer fortgeschrittenen unheilbaren Krankheit  durch medizinische, pflegerische und andere Maßnahmen eine weitgehende Linderung der Symptome zu verschaffen, so dass die verbleibende Lebenszeit mit einer möglichst hohen Lebensqualität wieder zuhause verbracht werden kann. Sollte eine Entlassung nicht mehr möglich sein, stellt die Palliativstation dem Sterbenden angemessenen Raum und Begleitung zur Verfügung. Als Krankenhausstation stehen den Patienten einer Palliativstation einerseits alle Möglichkeiten eines Krankenhauses zur Verfügung, wie zum Beispiel ärztliche Versorgung zu jeder Zeit. Andererseits ist die räumliche Gestaltung meist wohnlicher und die Gesamtatmosphäre ruhiger als auf anderen Krankenhausstationen. Zudem gilt in der medizinischen Behandlung der Grundsatz, diagnostische oder therapeutische Maßnahmen nur dann anzuwenden, wenn sie einerseits dem Willen des Betroffenen entsprechen und andererseits mit hoher Wahrscheinlichkeit eine positive Auswirkung auf seine Lebensqualität haben. Die Aufenthaltsdauer ist begrenzt, danach wird der Patient nach Möglichkeit in die häusliche Versorgung entlassen.

Hospiz- und PalliativVerband Niedersachsen e. V. 

Die HOSPIZ Landesarbeitsgemeinschaft Niedersachsen e.V. ist der Zusammenschluss von Hospizinitiativen, -einrichtungen sowie Palliativstationen und überregionalen Institutionen und vertritt zurzeit über 130 ambulante Hospiz- und Palliativdienste und  20 stationäre Hospize  mit mehr als 13.000 Mitgliedern. Ziel der Arbeit ist  die Unterstützung, Förderung und Weiterentwicklung der ambulanten und stationären Hospizarbeit, Unterstützung beim Aufbau neuer Initiativen  sowie die weitere Integration der Hospizidee in die Gesellschaft und Implementierung der Hospizkultur in Institutionen.