Aufgabenfelder

Der Schwerpunkt ehrenamtlicher Mitarbeit beim APHD liegt in der ambulanten Begleitung. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen sind  dort tätig, wo sich der Lebensmittelpunkt der begleiteten Patient/innen befindet - das kann die eigene Wohnung, aber auch das Zimmer in einem Senioren- oder Pflegeheim sein.


Zu den Aufgaben der ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen gehören im Rahmen persönlicher Absprachen mit den begleiteten Patient/innen und ihren Familien:

  • die soziale, praktische und seelische Unterstützung der Schwerstkranken und Sterbenden und ihrer Angehörigen, z.B. bei der Vorbereitung auf den Abschied, vor allem durch Dasein und Gespräche,
  • die zeitliche Entlastung pflegender Angehöriger durch Krankensitting, dabei können geringfügige Hilfe im Haushalt und die Durchführung einfacher Pflegeverrichtungen erforderlich sein sowie
  • die nachsorgende Begleitung der Angehörigen.


Darüber hinaus pflegen wir eine Kooperation mit der Palliativstation im Siloah-Krankenhaus. Es besteht für Ehrenamtliche die Möglichkeit, auch dort tätig zu sein. Hier stehen eher praktische Tätigkeiten, z.B. das Verteilen von Getränken im Vordergrund, aus denen sich dann Gespräche mit Patient/innen und Angehörigen ergeben können.

Die Begleitung durch den APHD endet in der Regel nicht mit dem Tod des/der Patient/in. Angehörige und Freunde bleiben zurück und werden weiterhin von uns begleitet, wenn sie es möchten.
Ehrenamtliche, die sich schwerpunktmäßig in der Trauerbegleitung engagieren möchten, haben verschiedene Möglichkeiten, z.B. durch die Übernahme der Anrufe, mit denen wir uns ca. 6 Wochen nach dem Tod bei den Hinterbliebenen melden. Außerdem bieten wir einmal monatlich einen Trauertreff an, der von Ehrenamtlichen mit betreut wird.

Um Menschen auf unseren Dienst und unsere Angebote aufmerksam zu machen, Standbetreiben wir eine weit vernetzte Öffentlichkeitsarbeit - auch das ist ein wichtiges Aufgabenfeld der Ehrenamtlichen. Sie erarbeiten gemeinsam mit den Hauptamtlichen neue Ideen, präsentieren uns bei kleineren und größeren Veranstaltungen mit unserem Infostand,

Infostand    berichten von ihrer Arbeit,

    stellen unsere Angebote vor und

    unterstützen uns bei der Pflege

    unserer Homepage – kurz, sie

    geben unserem Dienst ein Gesicht.

Außerdem engagieren sich unsere Ehrenamtlichen in einer Reihe von Projekten, die versuchen, die Themen Sterben und Tod in die verschiedensten Bevölkerungsgruppen zu tragen.

  • im Rahmen von „Hospiz macht Schule“ gehen Ehrenamtliche eine Woche lang in Grundschulen und arbeiten mit großer Methodenvielfalt mit den Kindern der jeweiligen Klassen
  • in Linden und der Südstadt engagieren sich Ehrenamtliche aus den jeweiligen Stadtteilen immer wieder mit einem bunten Spektrum von Veranstaltungen, vom Kirchencafè bis zum Gospelkonzert, um unsere Arbeit vor Ort lebendig zu machen
  • „Hospiz macht Gottesdienst“ ist unser neuestes Projekt: eine Gruppe von Ehrenamtlichen  bereitet einen Themen-Gottesdienst vor, der dann mit verschiedenen Gemeinden des Stadtgebietes gefeiert wird.

Nähere Informationen zu all diesen Projekten erhalten Sie auch unter „Angebote“.

Weitere Aufgabenfelder unserer ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen sind
die Mitgestaltung, Planung und Durchführung von eigenen Veranstaltungen wie z.B. dem Totengedenken, die Entlastung der hauptamtlichen Mitarbeiterinnen durch Übernahme von Bürodiensten u.v.m.

Auch für Ehrenamtliche, die aufgrund persönlicher Umstände zeitweise nicht begleiten wollen oder können, sind diese Einsatzfelder eine Möglichkeit, unserem Dienst verbunden zu bleiben und uns zu unterstützen.